Teilnehmende Schulen
Erfahren Sie mehr über die Schulen, die Teil des Projekts sind und ihr Schulgelände naturnah umgestalten. Hier finden Sie aktuelle Bilder und Beschreibungen und die Möglichkeit sich mit den Schulen zu vernetzen.
Übersicht der Schulen:
Ablachschule Mengen (Grundschule)
Vorher
Ablachschule Mengen
Die Ablachschule in Mengen ist eine Grundschule mit knapp 340 Schülerinnen und Schülern. Angrenzend befindet sich ein SBBZ Lernen sowie eine Turn- und Schwimmhalle. Am Südende des Geländes verläuft die Ablach.
Als Ganztagesschule möchten sie das Schulgelände auch für die Mittagsbetreuung attraktiver gestalten. Durch den Neubau des Ganztagsgebäudes wird ein neues Raum- und Ganztagskonzept erarbeitet, das das Schulgelände mit einschließen soll.
Für das naturnahe Gelände wünschen sie sich Bereiche zum Toben, Verstecken, Rennen, Klettern und Verweilen. Es sollen alle Sinne angesprochen werden, sei es durch unterschiedliche Materialien, Pflanzen, Farben, Gerüche, welche sich auch im Jahreskreis verändern. Schön wären auch Plätze, welche mitgestaltet und für den Unterricht genutzt werden können.
Für die Ablachschule ist geplant, den Innenhof zu entsiegeln und naturnah zu gestalten, um eine Verbindung zwischen dem bereits bestehenden Kletterparcours und den Bäumen zu schaffen. Dadurch soll auch die Hitze im Sommer reduziert werden.
Beteiligungsmethoden:
Klasse 1,2+4: Kisten bauen mit Naturmaterialien
Klasse 3: Lego-Modelle
Projektteam:
Andrea Wetzel (Schulleiterin)
Denise Kruse (Lehrerin)
Planung & Umsetzung: Meike Paasch
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Website: www.ablachschule-mengen.de
Eduard-Spranger Gemeinschaftsschule Reutlingen
Vorher
Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule Reutlingen
Die Gemeinschaftsschule in Reutlingen beherbergt 700 Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis 10. Als Biosphärenschule möchte sie auch durch ihr Schulgelände zeigen, dass ihnen Natur wichtig ist.
Durch die Schulgeländegestaltung sollen grüne Lerninseln, Erlebnisräume und Naturspielplätze entstehen. Vor allem die Förderung von Biodiversität und Nachhaltigkeit sowie die Verwendung natürlicher Materialien ist ihnen wichtig.
Durch die langjährige Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum Listhof haben sie schon viel Erfahrung in der Arbeit mit Hochbeeten, Bauerngarten, Nistkästen uvm. gesammelt.
Durch den anstehenden Neubau für Schulklassen und die Mensaerweiterungen können momentan einige Flächen nicht neu gestaltet werden, da sie für die Baumaßnahmen gebraucht werden. Daher werden wir in Reutlingen eher Randbereiche und den Eingangsbereich gestalten.
Beteiligungsmethoden:
Klasse 1-4: Kisten bauen mit Naturmaterialien
Klassen 5-8: Luanti
Projektteam:
Stefan Hochgreve (Schulleitung)
Eva Sauerborn (Lehrkraft)
Jonathan Mojsisch (Lehrkraft)
Barbara Strauß (Förderverein)
Philipp Göbel (Eltern)
Planung & Umsetzung: Meike Paasch
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
- Förderverein der Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule
Website: www.sprangerschule.net
Freihof Realschule Kirchheim unter Teck
Vorher
Freihof Realschule Kirchheim unter Teck
Die Freihof Realschule in Kirchheim unter Teck befindet sich auf dem Freihof-Areal, welches sie sich mit anderen Bildungseinrichtungen teilt. Der komplett versiegelte Innenhof sowie das Ufer zur Lindach sollen bei der Umgestaltung in den Blick genommen werden.
Erst vor wenigen Jahren kam es aufgrund von Starkregen-Ereignissen zu Hochwasser im Schulareal. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Entsiegelung des Innenhofs und die Regenwasserversickerung an diesem Projekt besonders spannend.
Die Schulgemeinschaft würde gerne auch den Innenhof mit dem Boulderturm in den Blick nehmen sowie den Schulgarten weiter ausbauen.
Beteiligungsmethode:
4-5 Schüler:innen aus jeder Klassenstufe nahmen am Beteiligungstag in Form einer Ideenwerkstatt teil. Kernelement war der Kistenbau mit Naturmaterialien.
Projektteam:
Marlon Lamour (Schulleitung)
Jens Lässig (stellvert. Schulleitung)
Claudia Bayer (Lehrkraft)
Martin Selch (Lehrkraft)
Rainer Dedlmar (Lehrkraft)
Beate Arman (Klimaschutzmanagerin Kirchheim unter Teck)
Planung & Umsetzung: Sebastian und Denise Frey
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Website: www.freihof-realschule.de
Grundschule Fornsbach
Vorher
Grundschule Fornsbach
Die Grundschule in Fornsbach hat mit 70 Schülerinnen und Schülern als einzige Schule jahrgangsgemischte Klassen. Erst- bis Drittklässler:innen werden gemeinsam unterrichtet. Durch den Bau eines Seniorenwohnheimes direkt angrenzend an das Schulgelände und die Möglichkeit das Schulgelände zu erweitern und neue Parkplätze zu schaffen, sollte auch das Schulgelände erneuert werden.
Innerhalb dieses Prozesses machte uns der Naturpark darauf aufmerksam, ob die Schule nicht Teil des Projektes werden könnte, um auch nach außen zu zeigen, dass sie Naturparkschule sind.
Für die Schule ist vorgesehen, die Gummimatten unter dem Klettergerüst zu entfernen und durch Naturmaterialien zu ersetzen. Vorhandene Randflächen werden aufgewertet und neue Bewegungsmöglichkeiten und Rückzugsorte für die Schüler:innen geschaffen. Was mit der neu asphaltierten Fläche geschehen kann, ist noch offen.
Beteiligungsmethoden:
Klasse 1-3: Kisten bauen
Klasse 4: Collagen
Projektteam:
Monika Pietron (Schulleiterin)
Frau Sipple (Stellv. Schulleitung)
Christiane Grob (Sekretärin)
Planung & Umsetzung: Meike Paasch
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
- Klimabudget des Rems-Murr-Kreises
Website: www.grundschule-fornsbach.com
Grundschule Höchenschwand
Vorher
Grundschule Höchenschwand
Die Grundschule Höchenschwand repräsentiert die Umsetzung eines naturnahen Schulgeländes in dörflicher Lage. Die Schule beherbergt 84 Schüler:innen und ist ebenfalls Naturparkschule.
Die Stärke der Schule ist die enge Eingebundenheit in den Ort und die ansässigen Vereine und Unternehmen, die schon tatkräftige Unterstützung bei den Mitmachbaustellen angekündigt haben.
Das Schulgelände selbst ist sehr groß und durch die Hanglage optimal, um es als NaturErlebnisRaum zu gestalten. Die Oberfläche besteht zum großen Teil aus Rasen und ein paar umliegenden Bäumen. Spielanregend sind bisher nur ein Klettergerüst und das DFB Feld, welche beide erhalten werden.
Beteiligungsmethode:
Klasse 1-2: Kisten bauen mit Naturmaterialien
Klasse 3-4: Freie Wahl, ob Luanti oder Kisten bauen
Projektteam:
Christine Bratzel (Schulleiterin)
Kollegium
Sebastian Stiegeler (Bürgermeister)
Planung & Umsetzung: Sebastian und Denise Frey
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Website: www.schule-hoechenschwand.de
Janusz-Korczak-Schule Welzheim (SBBZ Lernen)
Vorher
Janusz-Korczak-Schule Welzheim
Die Janusz-Korczak-Schule in Welzheim ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit der Förderschwerpunkt Lernen. Als Naturparkschule haben sie einen Schwerpunkt auf waldpädagogischen Projekten innerhalb des Unterrichts. Durch die naturnahe Gestaltung des Schulgeländes soll ihr Profil auch nach außen sichtbar werden und der neu gebaute Bauwagen für die Waldpädagogik in das Gelände integriert werden.
Mit knapp 80 Schüler:innen von Klasse 1 bis 9, ist sie eine der kleineren teilnehmenden Schulen, dafür mit großem Engagement. Zwei der Lehrkräfte sind Waldpädagoginnen, die Sekretärin ist Kräuterpädagogin.
Für das Schulgelände ist eine Entsiegelung im Eingangsbereich geplant und die Aufwertung des Spielberges und der Flächen hinter dem Schulgebäude, die derzeit ungenutzt sind.
Beteiligungsmethoden:
Lerngruppe 1-9: Kisten bauen
Lerngruppe 3: Lego Modell
Projektteam:
Gisela Bulant (Schulleiterin)
Rebekka Samrock (Lehrkraft und Waldpädagogin)
Planung & Umsetzung: Meike Paasch
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
- Klimabudget des Rems-Murr-Kreises
- Allianz für Beteiligung – Kickstart Klima
Website: www.jks-welzheim.de
Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal (Berufliche Schule)
Vorher
Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal
Die Käthe-Kollwitz-Schule bildet die Teilnahme von beruflichen Schulen im Projekt ab. Durch einen ihrer Schwerpunkte auf der Sozialpädagogik können dadurch auch zukünftige Pädagoginnen und Pädagogen erreicht werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass hier der Schulträger nicht die Kommune, sondern der Landkreis ist. In diesem Fall Karlsruhe.
Aufgrund der noch abzuwartenden Entscheidung des Landkreises und der Bodenbeprobung, die über die Entsiegelung entscheidet, hat sich der Projektstart in Bruchsal etwas verzögert.
Die Beteiligung findet nun im Februar 2026 statt. Welche Umgestaltungsmaßnahmen darauf folgen werden, wird demnächst ergänzt.
Beteiligungsmethoden:
Kisten bauen mit Naturmaterialien
Umfrage
Collage
Projektteam:
Hans-Peter Kußmann (Schulleitung)
Michael Kögel (Landratsamt Karlsruhe)
Planung & Umsetzung: Meike Paasch
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Website: www.kks-bruchsal.de
Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg
Vorher
Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg
Die Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule liegt mitten in Freiburg in der Nähe des Hauptbahnhofs. Das Schulgelände wird von tausenden Schülerinnen und Schülern, aber auch von umliegenden Anwohnenden und Jugendlichen zum Aufenthalt genutzt.
Die sehr diverse Schülerschaft, die aufgrund ihres Schul- bzw. Ausbildungsprofils hier zwischen 3 Wochen und 3 Jahren zur Schule gehen, ermöglichen einen spezifischen Blick auf die Beteiligungsmöglichkeiten. Auch in Bezug darauf, wie die Bedürfnisse von Schüler:innen der Vorbereitungsklassen, Auszubildenden und des beruflichen Gymnasiums erfasst und umgesetzt werden können.
Aufgrund der zentralen Lage wurde entschieden, nur Bereiche umzugestalten, die im über Nacht abschließbaren Bereich liegen. Dabei liegt der Fokus zunächst auf dem Eingangsbereich und dem Pausenhof am Gewerbebach.
Bereits vor Projektbeginn war bereits durch die Stadt geplant den Eingangsbereich mit mehr Sitzelementen auszustatten. Dies wird jetzt in das Projekt integriert und gemeinsam im Februar 2026 umgesetzt.
Beteiligungsmethoden:
Klasse 11 + BSAVD: Worldcafé
Klasse 9, 8 + 10 (TG): Luanti
Berufskolleg 1+2: Luanti
Projektteam:
K. Mollweide (Schulleitung)
Julia Jindra (Schulsozialarbeiterin)
Markus Haberl (Fachabteilungsleiter)
Christoph Daub (Stadt Freiburg)
Timo Tetzlaff (Stadt Freiburg)
Joschua Zocher (Lehrkraft)
Annika Horst (Lehrkraft)
Planung & Umsetzung: Sebastian und Denise Frey
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Website: www.rfgs.de
Schule am Stromberg Illingen (Gemeinschaftsschule)
Vorher
Schule am Stromberg Illingen
In Illingen war es der Bürgermeister, der die Schule für das Projekt vorgeschlagen und gemeinsam mit der Schulleitung die Bewerbung eingereicht hat. Die Gemeinschaftsschule am Stromberg möchte vor allem, dass beim Betreten des Schulgeländes nicht mehr nur Asphalt zu sehen ist. Zudem soll die Aufenthaltsqualität der Schüler:innen auf dem Klettergerüst in der prallen Sonne verbessert werden.
Gemeinschaftsschulen ermöglichen einen Einblick in die Herausforderung sowohl den Bedürfnissen der Erstklässler:innen als auch den Zehntklässler:innen in der Umgestaltung gerecht zu werden.
Für die Gemeinschaftsschule in Illingen ist geplant, den Eingangs- und Pausenbereich in Teilen zu entsiegeln und neue Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen. Auch das Atrium soll aufgewertet werden und ein Durchgang zum ehemaligen Schulgarten geschaffen werden. Die Reaktivierung des Schulgartens und des ehemaligen Biotops für den Unterricht ist ebenfalls Teil des Projekts.
Beteiligungsmethoden:
Klasse 3+4: Kisten bauen
Klasse 6+7: Lego Modelle
Projektteam:
Efthymios Vlahos (Schulleitung)
Wibke Renner-Kasper (stellv. Schulleitung)
Armin Pioch (Bürgermeister)
Planung & Umsetzung: Sebastian und Denise Frey
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Website: www.schule-am-stromberg.de
Wagenburg Gymnasium Stuttgart
Vorher
Wagenburg Gymnasium Stuttgart
Das Wagenburg-Gymnasium im Stuttgarter Osten ergänzt bezüglich seiner innerstädtischen Lage und dem denkmalgeschützten Gebäude die möglichen Gegebenheiten, die in Bezug auf die naturnahe Schulgeländegestaltung berücksichtigt werden müssten.
Mit 514 Schülerinnen und Schülern ist das Wagenburg-Gymnasium im mittleren Bereich der teilnehmenden Schulen.
Das Gebäude wurde die letzten Jahre saniert und nun soll auch das Schulgelände erneuert werden. Die Bewerbung für das Projekt wurde von der Schulleitung eingereicht mit dem Wunsch den Schulgarten, der 1815 bereits auf dem Schulgelände bestand, zu reaktivieren und mehr Aufenthaltsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler im hinteren Pausenhofbereich zu schaffen. Im hinteren Pausenhof ist auch eine Entsiegelung geplant.
Am Wagenburg-Gymnasium als Pilotprojekt wird deutlich, dass es zum Einen Herausforderungen mit sich bringt mit einer Großstadt zusammenzuarbeiten und die richtigen Ansprechpartner:innen zu finden und zum Anderen bietet es die Chance das Thema naturnahes Schulgelände auf die Agenda der Stadt zu bringen, die für etwa 200 Schulen verantwortlich ist.
Beteiligungsmethode:
SMV: Collage und Worldcafé
Klasse 8a + 9a: Gardena Planner
Klasse 8b,c + 9b: Collage
Projektteam:
Michael Nowak (Schulleitung)
Kasper Leisner (Lehrkraft)
Nadine Schild (Lehrkraft)
Marie Capel (stellv. Schulleitung)
Herbert Jäschke (Stadt Stuttgart)
Ingrid Schuler (Stadt Stuttgart)
Planung & Umsetzung: Sebastian und Denise Frey
Förderungen:
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Website: www.wagenburg-gymnasium.de
Bereits umgestaltete Schulen außerhalb des Projekts
Grundschule Zaberfeld
Vorher
Nachher
Grundschule Zaberfeld
Text
Projektverantwortliche:
Naturgartenplanerin: Meike Paasch
Kosten:
Umsetzungszeitraum:
Kontakt:
