Naturnahe Schulgelände für Baden-Württemberg

Dies ist die Projektseite zu unseren Projekten „Investition Natur“ und „Naturnahe Umgestaltung von 10 Schulgeländen in Baden-Württemberg“. 

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Werde aktiv!

So können Schulen auch aktiv werden und ihr Schulgelände gestalten.

Warum naturnahe Schulhöfe?

Naturkontakte sind entscheidend für die Entwicklung von Naturverbundenheit, Umweltbewusstsein und Umwelthandeln[1], doch sie nehmen stetig ab[2]. Das ist besorgniserregend, da die positive Wirkung von Natur und Naturerfahrungen auf den Menschen und die kindliche Entwicklung unbestritten ist[3]. Dabei wirken auch siedlungsnahe Grünflächen, wie Parks, Gärten oder Spielplätze[4]. Studien der PH Ludwigsburg konnten aufzeigen, dass begrünte Schulhöfe keineswegs nur als Kulisse wahrgenommen werden, sondern die Schülerinnen und Schüler dort Naturerfahrungen machen, also reflektierte Naturkontakte[5]. Gerade Kinder aus einkommensschwachen Familien haben oft nur begrenzten Zugang zur naturnahen Umgebung und sind stärker von Umweltschäden betroffen[6].

Es braucht daher mehr naturnahe Räume, um allen Kindern und Jugendlichen wieder Naturkontakte zu ermöglichen. Versiegelte Flächen sind zudem weder an den Klimawandel angepasst noch biodiversitätsfreundlich. Eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Pflanzen verbessert Mikroklima[7] und Artenvielfalt[8]. Urbane Grünflächen sind immer wichtiger, um Starkregenereignisse und Hitzebelastungen abzumildern[9]. Viele Schulhöfe verfügen durch die Umgestaltung zudem über ein Biotop mit Wasser, das wichtige Tränken in den Sommermonaten und einen Lebensraum für Insekten und Amphibien bietet.

[1] Bezeljak et al. 2023, Chawla 2020; Moormann, Lude & Möller 2021
[2] Soga & Gaston 2016
[3] Raith & Lude 2014; Lude, 2017; Gebhard 2020; Chawla 2020; Wirth et al. 2024
[4] Foley & Kistemann 2015; Dyment & Bell 2008
[5] Raith 2016; Stettner 2021, 2025
[6] Jumpertz 2012
[7] Korjenic et al. 2018
[8] DStGB 2020, Wirth et al. 2024.
[9] UBA 2023

Aktuelles & Tipps

Veranstaltungen
  • Naturgartentage in Hagen des Naturgarten e.V. vom 5-8.2.2026
  • Schulgartenforum in Neckargemünd der Gartenakademie BW am 10.6.2026
  • BNE-Netzwerk Treffen in Stuttgart des UM & KM BW am 20.7.2026

Neuigkeiten im Projekt

Anna-Lena Stettner bei einem Vortrag

März 2026

Vortrag am 5.3.26 zu naturnahen Schulgeländen bei der Stadt Konstanz im Rahmen der Fortbildungsreihe „Klimafolgenanpassung“

Anna-Lena Stettner, Schulleiterin von Welzheim und Landrat Sigel bei der Scheckübergabe des Rems-Murr-Kreises
Anna-Lena Stettner, Schulleiterin von Fornsbach und Landrat Sigel bei der Scheckübergabe des Rems-Murr-Kreises

November 2025

Übergabe der bewilligten Förderanträge des Klimabudget Rems-Murr-Kreis für Welzheim und Fornsbach durch Landrat Sigel

April 2025
Projektstart

Nachdem alle Mittel bewilligt waren, konnten wir im April 2025 mit dem Projekt starten. 

Wir sammelten Bewerbungen von interessierten Schulen, besichtigten diese und trafen eine kriteriengeleitete Auswahl. 

Die beiden Landschaftsplanenden wählten ihre 5 Projektschulen aus. 

Juli 2025
Kick-Off
Eine Karte von Baden-Württemberg auf der die teilnehmenden Schulen verzeichnet sind

Die 10 teilnehmenden Schulen wurden ausgewählt, erste Gespräche mit Schulleitungen, Lehrkräften und Kommunen geführt. 

Beim ersten gemeinsamen Kick-Off Treffen lernten sich die Schulen gegenseitig kennen. 

September 2025
Start Beteiligungsprozesse
zwei Schüler bauen ein Modell von ihrem Schulgelände

An den 10 Schulen wurden nun Beteiligungstage mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Dabei wurden die sechs verschiedenen Beteiligungsmethoden erprobt. 

Zudem fanden Elternabende, Vorträge für Lehrkräfte, Infoveranstaltungen und Fachgespräche mit den Kommunen statt. 

Dezember 2025
Fachplanung
Das Bild zeigt wie eine naturnahe Fachplanung entsteht.

Aus den Wünschen der Schülerinnen und Schüler, den örtlichen Gegebenheiten und den Bedarfen der Kommune, erstellten die Landschaftsplanenden eine Detailplanung. Jetzt werden die Ideen real: So könnten die 10 Schulgelände nach der Umgestaltung aussehen. 

Januar 2026
Gespräche mit Kommunen und Finanzierung
Ein Finger zeigt auf die Skizze der naturnahen Gestaltung des Hinterhofs am Wagenburg Gymnasium.

Im Austausch mit den Kommunen und den jeweiligen Ämtern werden die Detailplanungen abgestimmt. Dabei wird auch die große Frage der Finanzierung geklärt. 

Es erfolgt die Einteilung der Planung in Bauabschnitte. 

ab März 2026
Mitmachbaustellen
Baumstammmikado wird durch Helfende erbaut

Ab März werden die 10 Schulgelände in einzelnen Bauabschnitten umgestaltet. Pro Bauabschnitt werden meist 2-4 Tage eingeplant. Bei der Umgestaltung sind alle gefragt: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Nachbarn, Vereine und die Kommune. 

ab März 2027
Pflege

Die ersten Bauabschnitte brauchen bereits eine Pflegemaßnahme. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler wird dies umgesetzt. Mit dem Ziel dafür selbst die Verantwortung übernehmen zu können. 

Juli 2028
Feierliche Einweihung
Teich mit Seerosen

Sobald die einzelnen Bauabschnitte umgesetzt sind, erfolgt eine feierliche Einweihung des naturnahen Schulgeländes. Hierbei geht es vor allem darum, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und sich als Schule zu vergegenwärtigen, was man großartiges geschafft hat! 

März 2029
Wie geht es weiter?
Ende der Projektlaufzeit - Anfang von etwas Großem?
Weidenhaus einer Schule, das mit Wein bewachsen ist
Das Ende des Projekts soll nicht das Ende von naturnahen Schulgeländen in Baden-Württemberg sein, sondern der Anfang! Wie es weiter geht, werden Sie hier erfahren.

FAQ

Eintrag #1

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